Work experience

Dominik Matschigg; Seefeld, Deutschland

Mit Erasmus+ nach Seefeld in Oberbayern

 

Nachdem mir jahrelang immer wieder euphorisch über Erasmus+ berichtet wurde, war es am 22. Juni 2019 endlich so weit. Mit Zuversicht, einem Arsenal an Praxismaterialen und in Begleitung sehr guter Musik machte ich mich auf den Weg zu unserem bayerischen Nachbar.

Im kleinen Dorf namens Drößling, welches man im Englischen wohl mit dem Wort „cosy“ beschreiben würde, hatte ich eine nette Unterkunft mit viel Charme empfohlen bekommen. Von dort aus ging es mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zum Waldkindergarten „Räuberhöhle“ in Seefeld. Ein „affiger Name“, wie ich noch im Laufe meines Aufenthaltes erfahren konnte. Dort erwarteten mich sehr nette Pädagoginnen mit viel fachlichem Wissen und einem sehr herzhaften Umgang mit den Sprösslingen. Neben der Gestaltung sämtlicher Tagesabläufe im Kindergarten stellte sich auch das alltägliche Leben als willkommene Herausforderung heraus. Aufgrund der Tat­sache, dass meine Küche täglich in Betrieb genommen wurde, musste auch einge­kauft und damit gewirtschaftet werden. Stolz bin ich darüber berichten zu dürfen, keinen Gramm Nahrung weggeworfen zu haben und  so einen Teil zum Um­weltschutz beigetragen zu haben. Auch kulinarisch habe ich einige neue Erfahrun­gen machen dürfen- angefangen von der originalen Münchner Weißwurst bis hin zu der oktoberfestähnlichen Veranstaltung in Unterhaching nahe dem Stadtzent­rum Münchens. Dort habe ich mit meinen KlassenkameradInnen Gerlinde und Adrian meine Wochenenden verbracht und auch ein bayrisches Weißbier genie­ßen dürfen. 

Was haben wir eigentlich von der EU? Eine Frage, welche ich nun mit absoluter Begeisterung im Rückblick auf drei unvergessliche Wochen beantworten kann: Eine wunderbare Möglichkeit, andere Länder, Sitten und Kulturen im Zusammenhang mit einer beruflichen Ausbildung zu besichtigen und kennenzulernen!  Fantas­tisch!